Die vier Aufgaben deines Geldes
Das Fixkostenkonto bezahlt alles Planbare: Wohnen, Energie, Versicherungen, Abos und feste Raten. Vom Alltagskonto kommen variable Ausgaben wie Lebensmittel, Mobilität und Freizeit. Das Rücklagenkonto fängt Unvorhergesehenes ab. Auf dem Sparkonto wachsen größere Wünsche oder langfristige Ziele.
- Fixkosten: planbar und wiederkehrend
- Alltag: flexibel, aber begrenzt
- Rücklagen: verfügbar für echte Überraschungen
- Sparen: bewusst für geplante Ziele
Warum die Trennung funktioniert
Ein Kontostand sagt wenig aus, wenn in fünf Tagen noch Miete und Versicherungen abgehen. Getrennte Töpfe machen sichtbar, welcher Betrag wirklich frei verfügbar ist. Das reduziert tägliche Rechenarbeit und verhindert, dass Geld für Jahresrechnungen versehentlich im Alltag verschwindet.
Das Modell ist keine starre Prozentregel. Entscheidend ist zuerst deine Realität: Fixkosten müssen gedeckt sein. Danach verteilst du den Rest so, dass Sicherheit, Alltag und Ziele zu deiner Lebensphase passen.
So richtest du es praktisch ein
Nutze dein Gehaltskonto als Fixkostenkonto. Richte am Tag nach dem Gehaltseingang Daueraufträge auf die anderen drei Konten oder Unterkonten ein. Prüfe die Beträge nach zwei bis drei Monaten und passe sie an. Ein System darf mit deinem Leben mitwachsen.
- Einnahmen und echte Fixkosten erfassen
- Startaufteilung im Rechner ermitteln
- Daueraufträge direkt nach Gehaltseingang setzen
- Nach acht bis zwölf Wochen mit echten Daten nachjustieren